Militärforschung
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Herzlich Willkommen Terrorist – Der Fall Sami A.

 


Gerhard Piper

 


31. August 2018

 

 

Seit 1997 lebte Sami Ben Mohamed A. in Deutschland, um zu studieren. Sein Studium hat er nie abgeschlossen. Seine hier geschlossene Ehe ist mittlerweile zerbrochen. Zwischenzeitlich war er in Afghanistan, um eine Mudschaded-Ausbildung zu machen. Auch diese hat er nicht abgeschlossen. Danach soll er "Leibwächter" von Osama Bin Laden gewesen sein - nur für zwei oder drei Wochen. Danach brach er auch diesen Begleitdienst ab. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland betrieb er Propaganda für den Dschihad und rekrutierte mehrere junge Männer, von denen zwei in Syrien ums Leben kamen.
Sein Asylantrag wurde abgelehnt. Seit 2006 wird prozessiert, ob er in sein Heimatland Tunesien abgeschoben werden kann oder nicht. Um dies zu verhindern, erzählte er den deutschen Verwaltungsgerichten, ihm drohe in seinem Heimatland die Folter. Die Richter waren so doof und haben ihm geglaubt. Am 13. Juli 2018 wurde er - ohne richterliche Genehmigung - durch das Flüchtlingsministerium in Düsseldorf bzw. das Bundamt für Migration und Flüchtlinge abgeschoben. Die Richter sahen darin einen schweren Verstoß gegen rechtsstaatliche Prinzipien und Usancen. Nun soll der "Gefährder" Sami Ben Mohamed A. aus Tunesien zurückgeholt werden. Die Öffentichkeit reagierte mit Kopfschütteln.
 

(ca. 50 Seiten á 2.500 Zeichen) 

Link: milfors.de.tl/Der-Fall-Sami-A.htm


 
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